Chinesisches Essen scheint jung zu halten. Yu-Chen Bimmermann jedenfalls, die Geschäftsführerin des Kink-Lon, sieht so jugendlich aus, dass man ihr kaum glauben möchte, dass sie das Restaurant bereits seit 19 Jahren betreibt…
Chinesisches Essen scheint jung zu halten. Yu-Chen Bimmermann jedenfalls, die Geschäftsführerin des Kink-Lon, sieht so jugendlich aus, dass man ihr kaum glauben möchte, dass sie das Restaurant bereits seit 19 Jahren betreibt. 1985 übernahm sie den Familienbetrieb in der Franzstraße von ihren Eltern, hat ihn aber ganz neu und modern eingerichtet, fern dem üblichen bunten Plastik-Kitsch.
Obwohl sie den Namen ihres deutschen Ehemannes angenommen hat bleibt sie den Familiengrundsätzen treu. Das bedeutet für sie, nicht bei dem Preisdumping mitzumachen, auf das andere Restaurants als Rettungsanker hoffen. Sie bleibt bei einem qualitativ hochwertigen Angebot für die Liebhaber gehobener chinesischer Küche und das macht sich bisher auch bezahlt. Die Karte des Kink-Lon, was auf deutsch Goldener Drache heißt, bietet eine große Auswahl verschiedener chinesischer Spezialitäten und neuer Kreationen, angefangen bei Wan-Tang Suppe, pikanten Fleisch- und Gemüsevariationen bis zu mehrgängigen Menüs. Knusprig gebratene Ente ist der Favorit auf der Speisekarte, gefolgt von Saté und den beliebten Kombinationstellern, die je zwei Gerichte kombinieren. „Den Geschmack vieler Speisen haben wir etwas dem europäischen Gaumen angepasst“, erklärt Yu-Chen Bimmermann, „die Deutschen essen nicht so scharf wie wir und wollen immer viel Soße. Und von der Ente am liebsten nur die Brust, wir essen die Ente mit allem Drum und Dran“. Auf Nachfrage bereiten die beiden Köche aber auch ganz original chinesische Speisen zu, etwa für Geschäftsleute aus China, die sich dann über traditionell gefüllte Teigtaschen oder gedämpften Fisch „wie bei Muttern“ freuen. Die exotischen Zutaten und Gewürze bezieht Bimmermann aus Asien, das Fleisch hingegen nur aus Deutschland. Und Haifische müssen für das Kink-Lon erst recht nicht sterben: „Es sind schon Kunden rausgelaufen ehe ich ihnen erklären konnte, dass in der Haifischflossensuppe nur Hühnerfleisch schwimmt“, erzählt sie lächelnd, „die Suppe heißt nun mal so“. Das Dessertangebot mutet bis auf die gebackenen Bananen wenig asiatisch an, was daran liegt, dass in China nach dem Essen meist nur Obst gereicht wird, hier das Mahl aber gern mit einem Eis abgeschlossen wird. Überraschend dann wieder die ausführliche Weinkarte. „Seit 5-6 Jahren geht der Trend vom Bier weg zu Wein“, so die Gastronomin. Besonders gut kommt übrigens ein fruchtiger chinesischer Rotwein mit dem Namen „Greatwall“ an.
Kontaktdaten:
Telefon 0241/20798
Telefax 0241/4013918
E-Mail M.Bimmermann@kink-lon.de
Website http://www.kink-lon.de/
Adresse/Öffnungszeiten:
Franzstraße 45-47
52064 Aachen
täglich: 12:00 - 15:00 Uhr & 17.30 bis 23.15 Uhr
Infos:
Kartenzahlung:
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