06.11.2010, 20:00 Uhr
Wenn man irgendwann mal einen zweiten Teil von Fear and Loathing in Las Vegas drehen sollte, würden die Songs von Klark Nova sicherlich ganz gut dazu passen.
Teilweise driften die Jungs nämlich in so entfernte Welten, dass selbst ein Begriff wie postmoderner Krautrock verharmlosend ist. Laut, schräg und experimentell, fasst den ersten Gedanken sicherlich am besten zusammen. Aber was so chaotisch klingt, hat durchaus einen Sinn. So halten sich Improvisation und virtuos durchkomponierte Stücke auf „True Love“ die Waage. „Wir haben uns einfach ins Studio gesetzt und gespielt“ erzählt Bassist Hartmut Heil und kommt ins Schwärmen, während er von den Aufnahmen in den Planet Roc Studios Berlin erzählt. Er selbst bringt Einflüsse aus dem Jazz mit in die Band, die vor allem Live hörbar werden. Neben dem lauten, elektrischen Teil, wird es im Rover auch einen leisen, akustischen Part geben.
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