05.05.2011, 20:00 Uhr
Er formt lyrische Kleinode aus Anti-Wörtern wie Meisenknödel oder Solarpaneele, mal komisch, mal bitterböse, begleitet sich dabei selbst auf dem Klavier oder lässt sich in den Klangteppich seiner zweiköpfigen Kapelle der Versöhnung fallen.
Er starrt mit steinernem Gesicht ins Publikum, wie einst der Stummfilmstar Buster Keaton. Der Urenkel des Dadaismus stammt aus Köln, doch seit fast 20 Jahren pendelt der Kabarettist von Kleinkunst- zu Theaterbühne. Dazwischen arbeitet er als Schauspieler, Dramaturg und Regisseur. Grebe beackert ein ähnliches Feld wie Mario Barth, Ingo Appelt und wie sie alle heißen, doch er unterscheidet sich so sehr von diesen ordinären Fäkalclowns der Pro Sieben-Comedy-Truppe. Sein drittes Soloprogramm „Das Hongkongkonzert“ handelt von einem Barpianisten in einem chinesischen Nobelhotel. /// sd
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02.05.2011 13:45 —
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