10.02.2012, 20:00 Uhr
Die sechs Briten von The Miserable Rich verbinden Folk und Pop mit einem kammermusikalischen Sound-Gewand.
Ihre Musik wird oft als „Kammerpop“ bezeichnet, doch hinter dieser Definition steht Gründer James de Malplaquet nicht: „Wir sind eher eine Indierockband, die ihre elektrischen Gitarren verloren und dafür einige Streicher gefunden haben.“ Musikalisch sehen sich The Miserable Rich geprägt vom Folk eines Colin Blunstone (ex-The Zombies) und der Kraftwerk-Adaption der rumänischen Avantgarde-Streicher-Truppe Balanescu-Quartett. Im letzten Jahr erschien ein Album sowie eine EP, die beide sehr unterschiedlich ausfielen: das eine kommt als Geistergeschichten-Album daher, aufgenommen in einem britischen Spukschloss, auf der EP sind drei Songs als Ergebnis einer durchzechten Nacht zum Gedenken an den großen britischen Filmkomponisten John Barry. /// rm
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