11.02.2012, 20:00 Uhr
Seit mittlerweile 27 Jahren zieht die Aschaffenburger Rock’n’Roll-Maschine durch die Clubs und Manegen der Republik.
2004 kam der Fünfer mit Interpretationen des Rockabilly-Neulings Dick Brave alias Sasha in die deutschen Charts. Auch nach rund 4.000 Gigs und zehn Longplayern sind Boppin’B ihrer Mission treu geblieben – und haben ihren Stil doch stetig weiterentwickelt.
„In den 80ern waren unsere Sachen total von den Stray Cats beeinflusst“, sagt Kontrabassist Didi Beck. „Später wurde der Sound jiviger, auch weil unser Saxofonist dazukam.“ Als erste Band haben sich Boppin’B bereits Anfang der 90er auf Rockabilly-Versionen bekannter Hits spezialisiert – lange bevor es Dick Brave, The BossHoss oder die Baseballs gab. Mit der neuen Platte, die Mitte 2012 rauskommen soll, wollen die Musiker wieder zu den Rockabilly-Wurzeln zurückkehren und sich auf eigene Songs konzentrieren.
Legendär ist Boppin’B’s akrobatische Bühnenshow inklusive Menschenpyramide und Salto Mortale vom Gitarrenverstärker. Während Beck bis jetzt mit kleineren Blessuren davongekommen ist, erwischt es Gitarrist Golo Sturm regelmäßig. „Er ist mal durch ein Bushaltestellendach gebrochen“, erinnert sich Beck. „Aber er hat sein Solo brav bis zum Ende gespielt.“ /// sd
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