
Die Antike und ihre von Wissenschaft und Glaube geprägte Blütezeit in Alexandria birgt eine Menge Stoff für große Filmepen, wie der Spanier Alejandro Amenábar („Das Meer in mir“) eindrucksvoll beweist.
Er behandelt in „Agora“ die letzten Jahre des 4. Jahrhunderts nach Christus und findet im Kampf der Religionen um die Vorherrschaft in der weltoffenen Metropole eine spannende Thematik, deren Parallelen bis in die heutige Zeit reichen. Die Gesellschaft ist klar nach Stand und Religion aufgeteilt. Doch als der militante Christ Ammonius (Ashraf Barhom) an die Macht gelangt, hetzt er seine Glaubensbrüder gegen die Ungläubigen auf. Die Forscherin Hypatia (Rachel Weisz) sieht ihre Arbeit gefährdet und ihre Freunde bedroht. /// Lars Tunçay
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Kategorie:
Filmkritiken
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