
Ein junger Mann, der als Teenager einen kleinen Jungen ermordet hat, wird aus dem Gefängnis entlassen. In einer Kirche kommt er als Organist unter und verliebt sich in die allein erziehende Pfarrerin.
Unterdessen erfährt die Mutter des getöteten Kindes vom Ende seiner Haftstrafe. Um Schuld, Sühne und die psychologischen Auswirkungen einer unvorstellbaren Tat geht es in diesem norwegischen Drama. Die Zweiteilung der Perspektiven, die zur Filmmitte unvermittelt erfolgt, schadet jedoch dem Erzählfluss. Vor allem die Wirkung der interessanten ersten Hälfte wird in der zweiten durch unnötige Längen sowie eine angestrengte Katharsis im konstruierten, wenngleich gewollt vorhersehbaren Finale geschmälert. /// Peter Hoch
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Kategorie:
Filmkritiken
26.01.2010 —
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