In letzter Zeit öfters mal alten Prog-Rock gehört. Fasziniert, was in diesem Genre alles möglich war und noch ist. Der Prog-Rocker darf das.
Da passt es, dass die Aachener Band The Void’s Last Stand gerade ihr zweites Album „Rakash“ veröffentlichen; ein knapp einstündiger par force-Ritt des Wahnsinns. Was das Quartett alleine im Opener „Mother Sun And The Other Son (Part III) – The Syrian Goddess“ in 16 Minuten und den folgenden zwei Titeln an Stilen und Zitaten herbeizaubert – Mars Volta, (Doom)-Metal, Bluesrock, Zappa, 70er Progrock, Krautrock sowie einen Sänger, Jonas Wingens, der öfters frappierend an David Thomas von Pere Ubu erinnert, reicht für eine erste Einschätzung, was die in unbändiger Spielfreude steckende Band so drauf hat. Doch wer dem Genre nicht so zugewandt ist, wünscht sich sicherlich des Öfteren ein Weniger-ist-mehr. /// rm
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