Hier haben wir wieder so ein überborderndes Talent an kreativem Songwriting.
Der nächste Jamiroquai? Der wieder auferstandene Terence Trent D’Arby? – Sterne, die relativ kurz funkelten, aber durchaus ihre großen Momente hatten. Unser Mann heißt Andy Platts und steht der englischen Band Mamas Gun vor. Berührungsängste? Keine Spur. Da wird „schamlos“ interpretiert – David Bowie, Stevie Wonder, Prince, Queen, Phoenix, der Motown-Katalog – who name it. Bereits „Routes To Riches“ von 2009 ließ aufhorchen, ob der Chuzpe und Talentiertheit dieser fünfköpfigen Gruppe, die seitdem arg wenig an Karriereschub zu verzeichnen hat (die Fanta 4 luden sie damals zum 25-jährigen Jubiläum vor 60.000 Zuschauern nach Stuttgart, und Brian May von Queen gilt als beinharter Fan). Mamas Gun segeln hart am Mainstream – Pop, Funk, Soul, Disco – Ingredienzien, die heute noch greifen. Oder wie Andy Platts sagt: „Musik ist wie eine Ehe – fortwährender Austausch“.
/// rm
(Ear Music/Edel)
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CD-Rezensionen
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