Gibt es im Aachener Pontviertel bald ein generelles Alkoholverbot oder nicht? Wenn es nach Politik und Verwaltung geht, vorerst nicht. Allerdings sollen Kontrollen verstärkt werden.
Politik und Verwaltung haben am Mittwochabend eine neue Vorgehensweise gegen nächtliche Ruhestörungen im Pontviertel beschlossen.
Der Hauptausschuss sprach sich eindeutig für ein neues „ordnungspolitisches Handlungskonzept“ aus, ein striktes Alkoholverbot im Aachener Pontviertel wird aber erst einmal nicht geben. Trotzdem gab der OB Marcel Philipp gestern im Rathaus ein anderes Konzept für die Pont-Partymeile bekannt. So würden zukünftig mehr Außendienstler des Ordnungsamtes eingesetzt werden, die vor allem überprüfen, ob an Kiosken und in Kneipen Alkohol an Jugendliche verkauft wird. Weiter sei die „Selbstverpflichtung“ der Beteiligten entscheidend. Demnach soll darauf geachtet werden, dass nachts nicht mehr lautstark auf der Straße, sondern in den Gaststätten gefeiert wird. Auch die billligen „Cocktail to go“ - Angebote einiger Betriebe stehen auf der Streichliste. Wenn die neuen Regelungen keinen Erfolg zeigten, müsste man anders reagieren, so OB Marcel Philipp.
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