Die Feinstaubkonzentration in Aachen ist zu hoch. Mögliche Konsequenz: Umweltzonen mit Fahrverboten. Aachens Luftreinhalteplan verfolgt einen anderen Ansatz, um die Werte zu drosseln.
Im vergangenen Jahr überschritt das Feinstaubmessgerät in der Wilhelmstraße 44 mal den EU-Grenzwert. Erlaubt sind lediglich 35 Tage im Jahr. Die Konsequenz: Aachen hat ein Feinstaubproblem und muss dieses lösen. Die Bezirksregierung Köln entscheidet nun darüber, ob die Aachener künftig mit bunten Plaketten und Fahrverboten leben müssen.Die Stadt Aachen selbst hat ein Konzept entwickelt, um das Problem auf elegantere Art und Weise zu lösen. Der Luftreinhalteplan beinhaltet den Ausbau der Radwege, Förderung der Elektromobilität und Jobtickets, um die Belastung durch den Straßenverkehr zu senken. Ob dies ausreicht, um die Umweltzonen in Aachen langfristig zu verhindern ist allerdings noch offen.
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