Um die Finanzen der Stadt Aachen steht es schlecht. Das Liquiditätsdefizit schlägt sich im Haushaltsplan für 2011 nieder.
Im Jahr 2010 erwirtschaftete die Stadt Aachen ein Defizit von etwa 60 Millionen Euro, im kommenden Jahr steigt dieser Wert voraussichtlich um eine weitere Million an. Die Folgen sind Steuererhöhungen und Personalabbau. Betroffen sind von der Steuererhöhung die Grundsteuer und die Abwassergebühren. Außerdem soll ab 2012 eine Übernachtungsabgabe eingerichtet werden. Jeder dadurch mehr erwirtschaftete Euro soll in die Konsolidierung der Kassen fließen. Bis ins kommende Frühjahr wird über den Finanzplan beraten, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
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