Die Schottin Susan Philipsz, die im nächsten Jahr eine Ausstellung im Ludwig Forum für Internationale Kunst haben wird, gewinnt den britischen Turnerpreis.
Dieser ist mit 25.000 Pfund dotiert und wird seit 1984 an in England lebende Künstler unter 50 Jahren verliehen – zunächst oft für unkonventionelle und teils umstrittene Werke, später für konventionellere Arbeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Auszeichnung ist das Gewinnerkunstwerk nichts Visuelles. Die 45-Jährige Künstlerin hatte eine Sound-Installation für das internationale Kunstfestival in ihrer Heimatstadt Glasgow geschaffen: Unter drei Brücken der Stadt war eine jeweils andere Version des von ihr selbst gesungenen Volkslieds „Lowlands Away“ zu hören. Im kommenden Sommer kommt Philipsz mit ihrer Ausstellung „Ein Projekt für Aachen“ in die Stadt.
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