Insbesondere aus dem Aachener Südviertel melden sich bei der Bauverwaltung der Stadt Aachen derzeit zahlreiche besorgte Bürgerinnen und Bürger, die ein Angebot von Firmen erhalten haben, ihren Hausanschluss zu überprüfen.
Diese Unternehmen berufen sich dabei auf die Dichtheitsprüfung, zu der Grundstückseigentümer laut Landeswassergesetz verpflichtet seien. „Es ist überhaupt keine Eile geboten. Es gibt keinen Anlass, der ein sofortiges Handeln erforderlich macht“, erklärt dazu Eckhard Larosch, Leiter der Bauverwaltung der Stadt Aachen. Die genaue Frist für diese Überprüfung wird durch Satzung festgelegt, die erst in Vorbereitung ist. „Wir werden Ende Januar die Hauseigentümer über die Presse und über einen Flyer informieren, der mit den Bescheiden zu den Grundbesitzabgeben verschickt wird“, so Larosch. Leider seien schon mehrfach sogenannte „Kanalhaie“ von Tür zu Tür gezogen und haben durch gezielt überzogene und falsche Schadensbilder Hauseigentümer verunsichert und sofortige Hilfe angeboten. Ein seriöser Unternehmer würde seinen Kunden niemals zu einem „Haustürgeschäft“ überreden und die Leistung in bar vor Ort kassieren. „Hier ist also Vorsicht geboten“, so Larosch.
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