Der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Harry K. Voigtsberger, sagt 42 Millionen Euro zu, das Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifer zu einem Ausstellungs-, Kultur- und Bildungszentrum auszubauen.
Die Anlage mitten im Nationalpark Eifel müsse mit einer NS-Dokumentation ein internationales Forum bieten, um an einem Täterort zu zeigen, wie Erziehung und Formierung im Nationalsozialismus funktionierten, so der Minister. Euskirchens Landrat Günter Rosenke, stellvertretend für die Gesellschafter der Förderempfänger für die Baumittel in Höhe von 35 Millionen Euro, sieht Vogelsang auf einem sehr erfolgreichen Weg, mit seinen Zielen international und bundesweit wahrgenommen zu werden. „Die Menschen der Region haben Vogelsang seit der Öffnung am 1. Januar 2006 für sich angenommen“, betonte vogelsang ip-Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Poth. Dies belegten auch die bisherigen Besucherzahlen. 2010 kamen 27 Prozent der Gäste aus Fernzielen, 43 Prozent aus der Rheinschiene und 30 Prozent aus der Region, insgesamt über 200.000. In diesem Jahr wird der Millionste Gast erwartet.
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