Insgesamt 245 Projekte sind in diesem Jahr beim Karlspreis für die Jugend eingegangen. Die Vorjahresergebnisse von 196 Bewerbungen im Jahr 2009 und 216 Bewerbungen in 2010 wurden in diesem Jahr deutlich überschritten.
Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren, dass sich Jugendliche aus allen 27 Mitgliedsländern der EU beteiligt haben und damit wieder alle Staaten der Europäischen Union beim Wettbewerb vertreten sind. Der vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung inzwischen zum vierten Mal ausgeschriebene Europäische Jugendkarlspreis richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, die sich für Verständigung und Miteinander im gemeinsamen Europa engagieren. Neben der Förderung europäischer und internationaler Verständigung sollen die Projekte auch Vorbild sein für die lebendige und aktive Gestaltung des gemeinsamen Europas. Die drei Erstplatzierten werden mit insgesamt 10 000 Euro prämiert. Anfang März werden in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten die nationalen Gewinner ermittelt. Aus diesen 27 Landessiegern wählt eine europäische Jury, die aus je vier Mitgliedern des Europäischen Parlaments und der Karlspreisstiftung besteht, im April die drei europaweit besten Projekte aus. Die Bekanntgabe des neuen Jugendkarlspreisträgers sowie des Zweit- und Drittplatzierten erfolgt bei der Preisverleihung am 31. Mai in Aachen, zu der alle 27 Landessieger eingeladen werden. Die Ehrung wird unter anderem vom Präsidenten des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Jerzy Buzek, vorgenommen werden.
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