4018 Unterschriften hat die Theaterinitiative gesammelt, um zu beweisen, dass die Aachener Bürger eine Etatkürzung des Kulturinstituts ablehnen.
Zwar haben die sich gerade erst via Online-Umfrage gegen eine Beschneidung der Gelder im kulturellen Bereich ausgesprochen. Aber nach dem Haushalt ist bekanntlich vor dem Haushalt. „Wir haben überparteiliche Zustimmung aus allen Berufsgruppen erhalten“, sagte Theaterinitiative-Vorstand Dr. Ingrid Böttcher bei der Überreichung der Unterschriftensammlung an Oberbürgermeister Marcel Philipp. Der wünschte sich von den Theatermachern mehr Transparenz beim Einsatz der bereitgestellten Mittel und gab noch den Hinweis, bei den Inszenierungen etwas mehr den Breitengeschmack zu treffen. Als ersten Schritt in Richtung Wirtschaftlichkeit nannte Böttcher die Erhöhung der Kartenpreise. Künstlerische Freiheit sei allerdings Bestandteil der Arbeit eines Theaters, mögliche Fehlgriffe inklusive. „Buhs gehören einfach dazu.“
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