Im Rahmen der Ausstellung „Nie wieder störungsfrei!“ im Ludwig Forum produzieren sechs Mitglieder der Initiative „designmetropole aachen“ Störungen in Aachen und der Euregio. Nächste Station: am 20.1. zwischen 11 und 12 Uhr in Kornelimünster.
Bereits die erste „Guerilla-Aktion“ war eine Sabotage des reibungslosen Ablaufes. So wurden die Besucher der Ausstellung im LuFo am Eingang einer strengen Sicherheitskontrolle unterzogen. Weitere Aktionen fanden in Monschau und Düren statt. Die „Störungen“ hängen eng mit der Ausstellung zusammen. Diese beschäftigt sich mit der Veränderung des Kunstbegriffes Ende der 50er Jahre. Prozesshaftigkeit und Darstellung bekamen damals einen höheren Stellenwert eingeräumt. Der Unterschied zwischen Kunst und Leben sollte aufgebrochen werden. Indem der Betrachter einbezogen wurde und sowohl aktiv, als auch indirekt mitgestaltet hat, sollten beide „Welten“ zusammenrücken.
Am Samstag ist eine Aktion in der Nähe der Sammlung NRW in Kornelimünster geplant. Dies wird die letzte „Störung“ sein, danach ist die Euregio wieder vollkommen unbeeinträchtigt.
Die Ausstellung im Ludwig Forum läuft noch bis zum 5. Februar.
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