Der schwere Sturm Kyrill liegt nun fünf Jahre zurück. Im Januar 2007 fegte er mit großer Wucht über die Aachen und den Stadtwald hinweg. Die zerstörten Areale mit umgestürzten Bäumen wurden geräumt und noch im gleichen Jahr mit 70.000 neuen Bäumen aufgeforstet.
Bei dem Sturm sind doppelt so viele Bäume umgefallen, wie normalerweise in einem Jahr gefällt werden. Neben vielen Einzelbäumen waren auch ganze Flächen betroffen, insgesamt rund 15 Hektar. Das Aachener Forstamt hat die Chance genutzt und den Wald vor allem mit Laubbäumen aufgeforstet. „Mit Blick auf die Klimaerwärmung haben wir Baumarten ausgewählt, die auch mit höheren Temperaturen, längerer Trockenheit und Stürmen besser zurechtkommen“, sagt Dr. Gerd Krämer, der Chef des Aachener Forstamts. Dies seien in erster Linie Buchen und Traubeneichen gewesen. Die neu gepflanzten Bäume sind laut Krämer mittlerweile „mannshoch“.
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