Das Ziel des Projekts ist es, Kultur in Aachen sichtbarer zu machen und andere Branchen kreative zu machen.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine der umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen in Deutschland und liegt mit einer Bruttowertschöpfung von 61 Milliarden Euro knapp hinter der Automobilindustrie. Experten sehen in ihr einen Zukunftsmarkt für Ideen und Visionen sowie einen wichtigen Impulsgeber für Innovationen in anderen Branchen. Es zeigt sich aber, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft aufgrund von mangelnder Übersichtlichkeit und unzureichender Vernetzung im Umsatz weit hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt. Die Initiative Co-Dezernat Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Gründerzentrum Kulturwirtschaft e.V. entwickelte ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von 2, 7 Millionen Euro, davon allein 700.000 Euro für die Stadt Aachen. Mit Partnern aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Genk, Heerlen, Hasselt, Lüttich und Maastricht hat das Projekt zum Ziel, der Vielzahl der Einzelakteure in der Kultur- und Kreativwirtschaft durch geeignete Plattformen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Das Projekt startete zum 1. März. Die Gesamtkoordination obliegt der Stadt Aachen.
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