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Reaktorsicherheit

Die Nachrichtenbilder liegen gerade mal sieben Monate zurück: Durch schwere Erdbeben und einem Tsunami wird im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi ein verheerender Reaktorunfall ausgelöst.

Massenevakuierung, Todesopfer und Wirtschaftskrise waren nur einige der Folgen. In unserem schnelllebigen Zeitalter scheint die Katastrophe nach den Wochen der Fukushima-Live-Ticker und unendlichen TV-Dokumentationen über Kernenergie zwar erschreckenderweise das Breitbild der Medienlandschaft und somit leider auch das Gedächtnis vieler Laien verlassen zu haben, jedoch zum Glück niemals die Projekte der Wissenschaft und Forschung.
Ausgerichtet vom Lehrstuhl für Reaktorsicherheit und -technik der RWTH soll in einem Vortrag Schritt für Schritt erörtert werden, was bei dem gravierendsten Reaktorunfall der westlichen Welt im März 2011 genau passiert ist. Wie sahen die Ereignisabläufe in den Blöcken 1 bis 4 des Kernkraftwerks in den entscheidenden Stunden und Tagen nach der Tsunamiwelle aus und welche Sicherheitsmaßnahmen in modernen Kraftwerken können ein derartige Katastrophe überhaupt abwenden? Zur Veranschaulichung des Vortrags dienen Exponate, wie ein Brennelement für einen deutschen Druckwasserreaktor in Originalgröße oder Strahlenschutzmessgeräte. Außerdem findet zu jeder vollen Stunde vor dem Eingang des Kármán-Auditoriums ein Experiment statt, bei dem der Vorgang der Kernschmelze und die Funktion von keramischen Werkstoffen als Schutzmaßnahme demonstriert werden.

„Der Reaktorunfall von Fukushima“
23-15-0 Uhr, Kármán-Auditorium , FO 1

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Kategorie:
"5 vor 12 - die RWTH Wissenschaftsnacht"

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