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Europäische Tanzperformance zwischen Bildern und Skulpturen

Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum

Annalisa Derossi macht musikalisch-tänzerisches Theater.

Bereits im zarten Kindesalter von fünf Jahren erhielt die Italienerin Annalisa Derossi ihre ersten Klavierstunden. In Turin und Paris studierte sie Klavier und Tanz und spielte sich mit ihrem Talent für interdisziplinäre Theaterkonzepte als Balletttänzerin, Pianistin, Schauspielerin und Choreographin über die großen und kleinen Bühnen Europas. Mit einer mehrmals aufgeführten 20-minütigen Solochoreografie stellt sie in der „Langen Nacht der Museen“ ihr kulturelles Multitalent und ihre Leidenschaft für musikalisch-tänzerische Performance unter Beweis.

Eine Performancekünstlerin über die „Lange Nacht der Museen“ und Kunst in der Großstadt:

Was gefällt Ihnen besonders an der „Langen Nacht der Museen“?

Mir gefällt, dass Menschen in die Aachener Museen gehen, die sonst seltener eine Ausstellung in ihrer Heimat besuchen. Hinzu kommt die ungewöhnliche Uhrzeit ein Museum zu besuchen. Und die Verbindung unterschiedlicher Kunstrichtungen. Für meine Performance ist der Raum immer Ausschlag gebend. Wenn der Raum dann auch noch ein Museum ist, mit einer ungewöhnlichen Architektur, besonderen Raumhöhen, Bildern und Skulpturen, ist das für meine Arbeit umso besser.

Wie wird Ihre Performance aussehen?

Zu viel werde ich nicht verraten, sonst geht doch die Überraschung verloren. Ich kann nur sagen, dass es absurd wäre eine Performance zu machen, die keinen Bezug zum Raum und zu den Kunstwerken nimmt. Auch die Beleuchtung und Musik werde ich einbinden.

Sie treten in Großstädten wie Zürich, Wien und Berlin auf. Gibt es einen Ort wo sie besonders gerne performen?

In Großstädten wundert sich das Publikum manchmal über gar nichts mehr. Plötzlich gibt es um einen Künstler einen medialen Hype und dann ist das einfach so. Manchmal habe ich auch das Gefühl, die Hälfte aller Großstädter sind selber Künstler. Ich habe auch nichts dagegen im kleinsten Dorf auf dem Land zu performen. Die Abwechslung ist mir wichtig. Für einen Künstler ist es auch schön mal wieder auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden, runter zu kommen, sich selber zu schminken. Sowas eben.

Annalisa Derossi
ab 21.30, 23 und 0 Uhr
Suermondt-Ludwig-Museum

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Kategorien:
Tageskalender
"Aachener Lange Nacht der Museen 2011"

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