Bernhard Breuer, Centerleiter Betrieb bei der ASEAG, begleitet die Shuttle Party von Anfang an. Im Klenkes-Interview erzählt er, was bisher geschah.
Herr Breuer, zum Wintersemester veranstaltet der „Klenkes“ die 27. Aachener Shuttle Party. Haben Sie am Anfang etwa an eine solche Erfolgsgeschichte geglaubt?
Nein, überhaupt nicht. Schon bei der ersten Veranstaltung waren wir von dem riesigen Andrang total überrascht und mussten statt der 2 geplanten Busse im Laufe des Abends 6 Busse einsetzen. Dass die Shuttle Party bis heute so erfolgreich laufen würde, hat keiner geahnt. Wenn zwei Spezialisten mit Freude zusammenarbeiten, der Klenkes als Veranstalter und die ASEAG als Fahrgastbeförderer, dann wird was draus.
Die Shuttle Party wäre ohne die rotte Flotte der ASEAG nicht denkbar. Inwieweit profitiert denn die ASEAG von der Veranstaltung?
Die Shuttle-Party ist für uns immer eine große Herausforderung, vom Streckenplaner bis zum Busfahrer. Viele Fahrer sind schon mehrmals dabei gewesen und freuen sich auf die nächste Veranstaltung. Die Shuttle-Party unterscheidet sich erheblich von unseren bekannten Beförderungsstandards im Linienverkehr. Die Fahrgäste stehen in übervollen Bussen, es ist laut und trotzdem sind alle total begeistert. Wir profitieren als ASEAG sehr vom jungen Image der Shuttle Party.
Weit über 150.000 junger Studenten haben bisher auf der Shuttle Party gefeiert. Sind denn die Busse in den meisten Fällen unbeschadet zurückgekommen?
Wenn die letzten Busse nachts gegen 04.45 Uhr ins Depot zurückkehren sind sie natürlich immer etwas gezeichnet vom Einsatz. Dennoch ist der Zustand trotz tausender Fahrgäste der letzten Stunden immer erfreulich gut, Dank der aufmerksamen Begleiter und der rücksichtsvollen Shuttle-Teilnehmer.
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Shuttle Party