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Und immer wieder kommt ein Bus…. die Geschichte der Shuttle Party in Aachen

Dies ist die Geschichte eines Klassikers. Bereits zum 27. Mal findet zum kommenden Wintersemester die „Shuttle Party“ – Aachens größtes studentisches Event – statt.

Mehr als 150.000 Studentinnen und Studenten haben seitdem die zweimal jährlich stattfindende Party besucht, die eine normale Mittwochnacht unter Zuhilfenahme der Shuttle-Busse der ÖPNV-Busse der ASEAG zur ausgeweiteten Partyzone macht.

Die Geschichte
Begonnen hat alles am 5. November 1997. Der KLENKES fungierte bei den ersten beiden Durchgängen noch als Vermittler zur lokalen Gastronomie und wichtigster Medienpartner. Der Partner: eine Eventagentur aus Würzburg, die die Shuttle Party außerhalb des süddeutschen Raums auch im Rheinland etablieren wollte. Und die erste Shuttle Party wurde trotz – die größten Skeptiker kamen aus der Gastronomie – oder gerade wegen des bis heute beibehaltenen Mittwochabends  ein Riesenerfolg: 7.000 feiernde Studentinnen und Studenten ergaben von da an die Zielgruppe für weitere Parties zum Beginn des neuen Semesters. Mit Shuttle Party No. 3 wurden der KLENKES der alleinige Organisator, von nun an erlebten wir im Team jede Shuttle-Nacht leibhaftig mit: Prächtig gelaunte Busfahrer der ASEAG, Stimmungskanonen als Fahrgäste, Dauerregen, der die tolle Stimmung an den Haltestellen nie stören konnte oder laue Frühlingsnächte, wo sich bis 24 Uhr alles auf der Straße abspielt bevor die Party beginnt. Verspätete Shuttle-Busse ohne Durchkommen, verursacht durch in zweiter Reihe-Falschparker, die von der Polizei ermittelt, erst aus dem Bett geklingelt werden mussten – das waren harmlose Widrigkeiten, mit denen man sich in einer Nacht herumschlagen musste.

Auf- und Absteiger
Erfolgsstories aus der Gastronomie standen neben wenigen Pleiten: Zwei Beispiele: Das Cafe Madrid nahm an der Shuttle Party wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung teil und mauserte sich fortan zum gewichtigen Szenetreff in der Pontstraße. Die amerikanische Textilkette GAP nutzte die Shuttle Party zur Eröffnung ihres Aachener Stores in der Adalbertstraße mit großzügigem Merchandising für Textilausstattung der Türsteher, Kellner und Barkeeper aller in diesem Jahr teilnehmenden Gastronomien – doch nach drei Jahren wurde der Standort Aachen wieder aufgegeben.

Die Gastros – Wer war dabei?
Alex / Apollo / Bar Museo* / Be Bop / B9 / Black & White* / Buddha Bar / Cafe Madrid / Carlton* / Chico Mendes-Katakomben / Cleanicum* / Club Zero / Dom’s Outback* / Exil / Grand Café* / GX* / Guinness-House / Hauptquartier / Hildegart / Im Alten Zollhaus / König Keller / Labyrinth / Le Spectacle* / Ludwig* / Malteserkeller / Musikbunker / Mythos Club* / Nightlife / Odeon* / Quer-Beat* / Sausalitos / Scala* / Sowiso / Tacos* / Tanzpalast Elysee / Westbahnhof / Wild Rover

Die Shuttle Party in Aachen ist gleichzeitig ein Who’s Who der lokalen Club- und Kneipenszene, auch wenn manche Location dem einen oder anderen Partybesucher nichts mehr sagen dürfte.

Die *-Erklärung:
Die Bar Museo im Suermondt-Ludwig-Museum war bis Ende 2009 berühmt für seine Wochenendparties in einer der schönsten Locations der Stadt. Das Black & White in der Liebigstraße war ein (eher illegal geführter) Club für tolle Drum’n’Bass- oder Hip Hop-Parties. Das Carlton in der Elisabethstraße hat als jahrzehntelang traditionell wichtiger Jazzclub, Liveauftritte von Udo Lindenberg (als Jazzdrummer) oder Chet Baker erlebt. Dom’s Outback – eines von vielen folgenden Kneipennamen im ehemaligen „Türmchen“ das ja auch einen Auftritt von Nena und ihrer damaligen Band The Stripes erleben durfte. Grand Café im Lust For Life (das heutige Alex). Das Cleanicum war der letztendlich erfolglose Versuch, das Konzept Waschsalon und Lounge-Bar von Köln nach Aachen herunter zu brechen. Mit dem GX (vorab vom Cleancium an heutiger Stelle vom Be Bop am Templergraben) hatten die Aachener Schwulen einen ihrer Clubs. Le Spectacle, eine Eckkneipe am Hubertusplatz. (Bei) Ludwig, jahrezehntelang eine Institution als Absacker-Bar für alle Nachtschwärmer Ecke Adalbertsteinweg/Friedrichstraße (neben dem Club Voltaire). Der Mythos Club bzw. der Vorläufer Odeon, Nachfolger der Rotation. Das quer-beat - gescheiterter Versuch einer Chillout-Jazz-Zone in der Südstraße, in Nachfolge des Be Bop und des heutigen Parkside. Das Scala, damalige Museumsgastronomie im Ludwig Forum. Und das Tacos war ein Ableger einer bundesdeutschen TexMex-Kette, in der heute die Vielharmonie ihre Speisen anbietet.

Livemusik
Auch eine Reihe Livebands spielten auf der Shuttle Party: Lecker Sachen, Funtastic Family, Parajubu, French Polish, Funx Force Five, The Cable Bugs, Aka 3, Pigheaded, Rain City Rollers, Tortuga Jazz, Jin Jin, Fishing for Presidents, Organic, Mafish, Renaud Marquart, She’s All That, DKDent  u.a.

Die Partner
Campuslife.de, das Hochschulradio Aachen und die ASEAG, ohne deren rote Busse es keine Shuttle Parties gäbe, sowie die Carolus Thermen und das Studentenwerk Aachen für ihre langjährige Unterstützung als Sponsorpartner!

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Kategorie:
Shuttle Party

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