Teflon-Affäre

USA | 128Min. | FSK 6

„Vergiftete Wahrheit“

 
Der Anwalt Rob Bilott (Mark Ruffalo) wird von einem Rinderfarmer aus seiner früheren Heimatstadt kontaktiert, der fürchtet, dass Giftstoffe sein Vieh zuerst wahnsinnig werden und dann verenden lassen. Tatsächlich wurde auf dem Nachbargrundstück vom Chemiegiganten DuPont ­offenbar legal Gefahrenmüll vergraben, der bei dessen ­Produktion von Teflon-Beschichtungen entstand. Obwohl Bilott eigentlich für große Firmen und somit „die andere Seite“ arbeitet, nimmt er sich des Falles an und sticht dabei in ein undurchdringliches Wespennest voller juristischer und wirtschaftspolitischer Fallstricke. Die Filmhandlung beruht auf einem wahren Umweltskandal, dessen Geschichte Regisseur Todd Haynes („Carol“) wie einst Steven Soderbergh im thematisch verwandten „Erin Brockovich“ sehr nüchtern, bedrückend und höchst ­sehenswert ­erzählt.  \   Peter Hoch

Regie: Todd Haynes,