Ausstellung: „Mies im Westen“

kunst

NAK - Neuer Aachener Kunstverein, Aachen
12.05.2019 - 16.06.2019, ganztägig

Aachen, Essen und Krefeld im Bauhausjahr


Der in Aachen in eine Steinmetzfamilie geborene Ludwig Mies (1886-1969, ab 1922 van der Rohe) hat als Architekt und Bauhausdirektor (1930-32) Weltkarriere gemacht und mit dem Konzept vom fließenden Raum und seiner reduzierten Materialästhetik die Moderne geprägt. Als Teil einer  Ausstellungsreihe auch in Essen und Krefeld werden an drei Standorten frühe Arbeiten nach längerer Recherche als Modelle, Fotos und Nachzeichnungen vorgestellt.

Die Ausstellungsarchitektur geht dabei mit zeitgenössischen Materialien auf sein Konstruktionskonzept von Stütze und Scheibe ein. Rekonstruktion und Raumwirkung prägt die aufwändigen Nachzeichnungen. In Aachen nachweisbar sind ornamentale Gliederungen an Bauten vom Lehrherrn Albert Schneiders (ab 1905 – Alexanderstraße 109). Als Lehrling passte er die Jugendstilfassade des ersten Entwurfs für die Fassade des Kaufhauses Tietz am Markt an das Rathaus gegenüber an, wie damals baupolizeilich gefordert.

Kontakte entstanden, die später sein Ticket nach Berlin waren. Noch später beendet sein Tod ungebaute Entwürfe für das Veglas-Haus (1968). Der weltberühmte Aachener, für dessen lokale Wahrnehmung Vereine streiten, soll besser gewürdigt werden. Der Wunsch: Ein Konzept für einen Pavillon von Mies van der Rohe, der einmal neben dem NAK verwirklicht werden könnte.  \    dito

Website Neuer Aachener Kunstverein

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